Adobe Objektivprofile für manuelle Objektive

Adobe Objektivprofile für manuelle Objektive

Neben der Fotografie beschäftige ich mich schon seit langer Zeit mit der Bildbearbeitung (sowohl analog als auch digital) und verschiedenen Möglichkeiten, die technische Qualität meiner Kameras und Objektive zu verbessern. So verwende ich auch schon seit vielen Jahren selbst erstellte Profile für das Farbmanagement in Aufnahme und Druck und die Korrektur von optischen Fehlern und insbesondere Verzeichnung und Randabschattung. Ich ärgere mich schon seit Jahren darüber, dass die Bildfehler meiner manuellen Objektive mangels EXIF-Daten in Camera Raw und Lightroom nicht zufriedenstellend korrigiert werden können. Obwohl die Leute von Adobe mittlerweile auch Objektivkorrekturprofile für Altglas anbieten, ist die Auswahl doch weitgehend überschaubar und die bestehenden Profile wurden auch nur bei einer, mittleren, Blende erstellt und korrigieren demnach nur einen kleinen Teil der bei Offenblende besonders ausgeprägten Vignettierung.

So habe ich beschlossen, zumindest für einen Teil der von mir öfter verwendeten “klassischen” Objektive, Korrekturprofile zu erstellen, die sowohl die Verzeichnung als auch die Vignettierung halbautomatisch korrigieren. Leider ist der Konfort gegenüber moderneren Objektiven mit Datenübertragung deutlich eingeschränkt, denn die Objektivinformationen können mangels fehlender EXIF-Metadaten nicht mit den Bildern gespeichert werden. Man muss also die verwendeten Objektive und Blendenwerte notieren (ich speichere sie dann zuhause als IPTC-Stichwörter in den XMP’s meiner Rohdateien).

Die Profilerstellung ist relativ einfach, aber ziemlich zeitaufwendig. Zuerst muss man eine Testchart ausdrucken, auf einen festen Untergrund (Spanplatte, dicker Karton, etc.) aufziehen und dann bei gleichmässiger Beleuchtung fotografieren, wobei das Chart nur einen Teil des Suchers ausfüllt und dann nach und nach bei verschobener und/oder verkanteter Kamera verschiedene Positionen im Bild einnimmt. Je nach Objektiv und der Komplexität der Verzeichnung mache ich zwischen 9 (3 x 3) oder 20 (5×4) Fotos per Blendeneinstellung (meistens Offenblende, f/5,6 und f/11), wobei bei Varioobjektiven natürlich noch mit der Anzahl der auf dem Zoomring angegeben Brennweiten multipliziert werden muss – man kann sich also ausmalen, dass allein schon das “Shooting” des Testcharts viel Zeit ausfüllt.

Für die Profilerstellung selbst verwende ich die Software Adobe Lens Profile Creator, die aber leider seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt wird und dadurch nur noch mit Einschränkungen unter Windows, aber nicht mehr unter neueren Mac OS-Betriebssystemen läuft. Da es sich um eine 32 bit-Applikation handelt, schmiert sie bei intensiver Arbeitsspeichernutzung oft einfach ab und muss dann neu gestartet werden. Man braucht also manchmal mehrere Anläufe, um ein Profil zu erstellen.

Profile einbinden

Die fertigen Profile mit der Extension “.lcp” können sowohl in Camera Raw und Lightroom/Lightroom Classic als auch in Raw Therapee und Iridient Developer verwendet werden. Damit sie von den Adobe Apps erkannt werden, muss man sie allerdings in den richtigen Ordner kopieren :



Mac : Users>Username>Library>Application Support>Adobe>CameraRaw>LensProfiles>1.0

Windows : User>AppData>Roaming>Adobe>CameraRaw>LensProfiles>1.0



Bei Verwendung von Raw Therapee und Iridient Developer muss übrigens vorher der Adobe DNG Converter installiert werden, damit die entsprechenden Ordner auf dem Computer vorhanden sind. Lightroom-Nutzer können die Profile dann im Panel “Objektivkorrekturen” des “Entwickeln” – Moduls aktivieren. Im Reiter “Profil” muss man zuerst das Häkchen neben “Profilkorrekturen aktivieren” und dann im Menü Objektivprofil die Marke des Objektivs wählen. Das gewünschte Profil kann dann in der Liste “Modell” ausgewählt und aktiviert werden. Unter “Profil” erscheinen dann die für die Objektivprofilierung verwendeten Arbeitsblenden und/oder Brennweiten.

Während die Default-Profile von Adobe hier keine Wahlmöglichkeiten bieten, könnt ihr hier meist zwischen verschiedenen Blenden wählen. Für Zoom -Objektive musste ich erst meine Methode verfeinern, um möglichst zeitsparend gute Profile zu erstellen. Wie weiter oben ja schon angedeutet, kommt man eigentlich nicht mit weniger als hundert Testfotos pro Objektiv davon.

Objektivprofile machen übrigens nur für Rohdateien wirklich Sinn. Bei JPEG-Dateien spielen ja die Bildverarbeitung in der Kamera und die verwendeten Parameter eine so grosse Rolle, dass ein erstelltes Profil nicht unbedingt für die Fotos von anderen Fotografen “gültig” ist. Meine Profile sind daher nur für Nutzer des RAW-Formats und insbesondere Besitzer von Sony-Vollformatkameras – für die Profile habe ich die Modelle A7, A7II und A7R verwendet, aber abgesehen von möglichen Unterschieden in der Vignettierung aufgrund von verschiedenen Sensor–Designs müssten die Profile auch auf neuere Modelle (auch von anderen Herstellern…) übertragbar sein. Zumindest habe ich diese Erfahrung damals mit meinen Canon EOS 1Ds, 5D Mark II und 5D Mark III-Gehäusen machen können.

Die Korrektur der Verzeichnung gelingt in den meisten Fällen sehr gut. Sollte es allerdings einen Mix zwischen “Kissen” und “Tonne” geben wie bei vielen Objektiven mit weitem Bildwinkel, bleibt die am Bildrand auftretende kissenförmige Verzerrung meist unkorrigiert.

Die Korrektur der Vignettierung muss manchmal mittels des Sliders “Vignettierung” vermindet werden, um eine störende Aufhellung der Bildecken zu vermeiden. Das ist aber nicht der mangelnden Profilqualität zuzuschreiben, sondern das hängt damit zusammen, dass die Vignettierung meist mit zunehmender Entfernung abnimmt. Leider ist es dabei unmöglich, eine unendlich grosse Testchart bei unendlichen Entfernungen zu fotografieren.

Anwendungsbeispiele

Je nach Art des verwendeten Objektivs und den Einstellungen fallen die Unterschiede zwischen “Vorher” und “Nachher” mehr oder weniger dramatisch aus. Den grössten Gewinn konnte ich bei Weitwinkel-und Spiegelinsenobjektiven feststellen. Nachfolgend einige Bildbeispiele.

Olympus OM 24 mm f/2,8
Canon FD 300 mm f/4
Canon Spiegellinsenobjektiv RL 500 mm f/8
Tamron Spiegellinsenobjektiv SP 350 mm f/5,6.

Canon FD 20-35 mm f/3,5 L bei 20 mm
Sigma 21-35 mm II bei f-21 mm

Liste der Objektivprofile

Wie schon die Angelsachsen sagen, “the proof is in the pudding”. Ich habe folgende Objektive charakterisiert und biete die entsprechenden Profile für Adobe-Programme gegen einen niedrigen Unkostenbeitrag an. Alle Profile wurden mit Sony-Vollformatkameras (Sony A7, A7R und A7II) erstellt, bleiben aber auch mit anderen Kameras relevant, auch wenn die Korrektur der Randabschattung bei Kameras von anderen Herstellern durch die Unterschiede im Sensorstack und der Architektur der Mikrolinsen mehr oder weniger pertinent ist. Alle Profile werden in Sets für verschiedene Blenden-und Brennweiteneinstellungen (Zoomobjektive) geliefert und sind dadurch präziser als die “One size fits all”- Profile von Adobe und anderen Anwendern. Alle Profile wurden auch mit Fotos verschiedener Motive überprüft und wenn nötig neu angelegt. Sie können entweder markenspezifische Profilsets für 5 Euro (Links weiter unten) oder den gesamten Profilfundus für 10 Euro erstehen.


Olympus OM

  • Olympus OM Zuiko Auto W 24 mm f/2,8. Es handelt sich um die letzte Version dieses Objektivs, das vor allem unter einer monumentalen Vignettierung zwischen f/2,8 und f/5,6 leidet. Um letztere in den Griff zu bekommen, liefere ich ein Set von drei Einzelprofilen (F/2,8, f/5,6 und f/11) ;
  • Olympus OM Zuiko Auto W 28 mm f/2,8. Ein Geheimtip für Schärfefanatiker. Auf dem gleichen Niveau wie das 28 mm f/3,5 aber mit Mehrschichtvergütung für verbesserte Leistung im Gegenlicht. Drei Einzelprofile (f/2,8, f/5,6 und f/11).
  • Olympus OM Zuiko Auto W 28 mm f/3,5. Legendäres Weitwinkelobjektiv, ideal für Landschaft und Reportage.Drei Enzelprofile für f/3,5, f/5,6 und f/11.
  • Olympus OM Zuiko Auto W 35 mm f/2,8 MC. Drei Einzelprofile (f/2,8, f/5,6 und f/11), die auch für mit der ersten und dritten Version dieses Objektivs funktionnieren dürften.
  • Olympus OM G-Zuiko Auto S 50 mm f/1,4. Es handelt sich um die erste, Chromring-Version dieses Objektivs. Vier Profile für f/1,4, 2,8, 5,6 und 11.
  • Olympus OM Zuiko Auto S 50 mm f/1,4. Letzte Version mit Seriennummer grösser als 1, 1 Million und neuer Mehrschichtenvergütung. Vier Profile für f/1,4, 2,8, 5,6 und 11.
  • Olympus OM Zuiko Auto S 50 mm f/1,8. Letzte Version dieses Objektivs (6 Linsen in 4 Gruppen). Vier Einzelprofile ( f/1,8, 2,8, 5,6 und 11).
  • Olympus OM E-Zuiko Auto T 100 mm f/2,8. Meine Version ist schon mehrfach vergütet. Die drei Profile (f/2,8, 5,6 und 11) müssten aber auch für die Nachfolgeversionen “passen” ;
  • Olympus OM Zuiko Auto T 135 mm f/2,8. Sehr gutes lichtstarkes Teleobjektiv. Drei Einzelprofile bei f/2,8, f/5,6 und f/11 erstellt ;
  • Olympus OM Zuiko Auto T 135 mm f/3,5. Drei Einzelprofile bei f/3,5, f/5,6 und f/11 erstellt ;
  • Olympus OM F-Zuiko Auto T 200 mm f/5,0. Zwei Profile bei f/5 und F/8 reichen aus, um sowohl Vignettierung als auch Verzeichnung abzudecken. Das Objektiv ist schon bei Offenblende bemerkenswert gut auskorrigiert.
  • Olympus OM Zuiko Auto T 200 mm f/4. Lichtstärkere Version mit ähnlich guter Abbildungsleistung. Zwei Profile bei f/4 und f/8.
  • Olympus OM S – Zuiko Auto 35-70 mm f/3,5-4,5. Profile für 35, 50 und 70 mm bei Offenblende und auf f/5,6 bis f/8 abgeblendet.
  • Olympus OM S- Zuiko Auto 28-48 mm f/4. Ausgezeichnetes Weitwinkelzoom, Profile für 28, 35 und 48 mm, bei f/4 und f/8.
  • Olympus OM Zuiko Auto 35-70 mm f/3,6. Professionelles Objektiv mit hervorragender Bildqualität. Profile für 35, 50 und 70 mm bei Offenblende und auf f/5,6 und f/11 abgeblendet.
  • Olympus OM Zuiko Auto 75-150 mm f/4. Profile für 75, 100 und 150 mm bei Offenblende und auf f/8 abgeblendet.
  • Olympus OM Zuiko Auto 65-200 mm f/4. Sehr gutes Telezoom mit leicht abnehmender Bildqualität bei der längsten Brennweite. Profile für 65, 100, 135 und 200 mm bei Offenblende und auf f/8 abgeblendet.

Canon FD /FL

  • Canon Fish-Eye Lens 7,5 mm f/5,6. Das Objektiv habe ich hier vorgestellt. Es handelt sich um Fisheye, das ein kreisförmiges Bild innerhalb des Vollformats zeichnet. Das von mir gemachte Profil entzerrt zwar die Linien, liefert aber nur “Matsch” ausserhalb des Bildzentrums. Das ist aber auch bei allen mir bekannten Profilen für zirkulare Fisheyes der Fall.
  • Canon FD 24 mm f/2,8 SSC. Chromringausführung mit SSC-Mehrschichtvergütung. Wurde von mir schon hier vorgestellt (zusammen mit dem Nachfolger). Profile für Offenblende, f/5,6 und f/11.
  • Canon FD 24 mm f/2,8. New FD-Version. Profile für Offenblende, f/5,6 und f/11.
  • Canon FD 28 mm f/2,0 SSC. Chromringausführung mit SSC-Mehrschichtvergütung. Profile für Offenblende, f/2,8, f/5,6 und f/11.
  • Canon FD 28 mm f/2,8. New FD-Version. Profile für Offenblende, f/5,6 und f/11.
  • Canon FD 28 mm f/2,8 SC. Chromring-Version, Profile für Offenblende, f/5,6 und f/11.
  • Canon FD 28 mm f/3,5 SC. Profile für Offenblende, f/5,6 und f/11.
  • Canon FD 35 mm f/2. Sehr leistungsfähiges lichtstarkes Weitwinkelobjektiv. Profile für die Blenden f/2, f/4 und f/8.
  • Canon FD 35 mm f/2,8. New FD-Version. Profile für Offenblende, f/5,6 und f/11.
  • Canon FD 50 mm f/1,4. New FD-Version. Profile für Offenblende, f/2,8, f/5,6 und f/11.
  • Caon FD 50 mm f/1,4 SSC.
  • Canon FD 50 mm f/1,8. New FD-Version. Profile für Offenblende, f/2,8, f/5,6 und f/11. Die Profile sind ebenfalls verwendbar für die optisch baugleiche Version Canon FD 50 mm f/1,8 SC mit Chromring.
  • Canon FD 50 mm f/3,5 SSC Macro. Chromringausführung mit SSC-Mehrschichtvergütung. Die Profile für f/3,5, f/5,6 und f/11 dürften auch für die nFD-Version passen, da diese optisch baugleich ist.
  • Canon FD 85 mm f/1,8. New FD-Version. Die Profile für Offenblende, f/5,6 und f/11 dürften auch für die SSC-Version passen, da diese optisch baugleich ist.
  • Canon FD 100 mm f/2,8. New FD-Version. Die Profile für Offenblende, f/5,6 und f/11 dürften auch für die SSC-Version passen, da diese optisch baugleich ist.
  • Canon FD 100 mm f/4 Macro. New FD-Version. Die Profile für Offenblende und f/8 dürften auch für die SSC-Version “passen”, da diese optisch baugleich ist.
  • Canon FD 135 mm f/2,8. Profile für f/2,8, f/5,6 und f/11.
  • Canon FD 135 mm f/2,5 SC. Profile für f/2,8, f/5,6 und f/11.
  • Canon FD 200 mm f/2,8. New FD-Version mit konventioneller Fokussierung. Profile für f/2,8, f/5,6 und f/11.
  • Canon FD 200 mm f/4. New FD-Version mit Innenfokussierung. Profile für Offenblende und f/8.
  • Canon FD 200 mm f/4 SSC. Klassische Chromring-Version mit Schneckengangfokussierung. Hervorragende Abbildungseigenschaften. Profile für Offenblende und f/8.
  • Canon FL 28 mm f/3,5. Weitwinkelobjektiv mit sehr guter Bildqualität. Profile für f/3,5, f/5,6 und f/11.
  • Canon FL 35 mm f/2,5. Lichtstarkes Weitwinkelobjektiv, hervorragend verarbeitet und mit guter Bildschärfe. Profile für f/2,5, f/5,6 und f/11.
  • Canon FL 35 mm f/3,5. Etwas streulichtanfällig, aber sonst gute Leistungen. Profile für f/3,5, f/5,6 und f/11.
  • Canon FL 50 mm f/1,4. Lichtstarkes Standardobjektiv, aufgeblendet etwas weich. Profile für f/1,4, f/2,8, f/5,6 und f/11.
  • Canon FL 50 mm f/1,8. Vorgänger des FD 50 mm f/1,8, mit ähnlicher Bildqualität. Profile für f/1,8, f/2,8, f/5,6 und f/11.
  • Canon FL 50 mm f/3,5 Macro. Sehr schön verarbeietes und scharfzeichnendes Makroobjektiv. Profile für f/3,5, f/5,6 und f/11.
  • Canon FL 100 mm f/3,5. Hervorragendes kleines Teleobjektiv, perfekt für Portrait und Landschaft. Profile für f/3,5, f/5,6 und f/11.
  • Canon FL 135 mm f/2,5. Lichtstarkes Teleobjektiv aus der wenig bekannten FL-Reihe. Tolle Auflösung ab Offenblende, aber kontrastschwächer als spätere, mehrschichtvergütete FD-Objektive. Profile für f/2,5, f/5,6 und f/11.
  • Canon FL 200 mm f/3,5 Mark I. Lichtstarkes Teleobjektiv aus den Sechzigern. Hohe Auflösung und mässiger Kontrast. Gute Kontrolle der chromatischen Abberationen. Profile für f/3,5, f/5,6 und f/11.
  • Canon FD 300 mm f/4. New FD-Version mit Innenfokussierung, aber ohne Sondergläser. Profile für Offenblende und f/8.
  • Canon Reflex Lens 500 mm f/8. Hier schon mal vorgestellt. Das Profil beseitigt den deutlichen Hotspot. Auch für das SSC-Modell.
  • Canon Zoom Lens FD 20-35 mm f/3,5 L. Optisch sehr hochwertiges Superweitwinkel-Zoomobjektiv der “Luxury-Serie”. Einzelprofile für 20, 24, 28 und 35 mm bei Offenblende, f/5,6 und f/11.
  • Canon Zoom Lens FD 28-50 mm f/3,5. New FD -Version mit separaten Profilen für 28 mm, 35 mm und 50 mm bei Offenblende und f/8. Auch für das optisch baugleiche SSC-Modell.
  • Canon Zoom Lens 28-85 mm f/4. Optisch hervorragendes Zoomobjektiv mit leichten mechanischen Schwächen. Profile für 28, 35, 50 und 85 mm bei Offenblende und f/8.
  • Canon Zoom Lens FD 35-70 mm f/2,8-3,5 SSC. Optisch und mechanisch perfektes Standardzoom. Profile für 35, 50 und 70mm bei Offenblende und f/8.
  • Canon Zoom Lens FD 35-70 mm f/4. Lichtschwächere Version mit ähnlich guten Abbildungsleistungen. Profile für 35, 50 und 70mm bei Offenblende und f/8.
  • Canon Zoom Lens FD 35-105 mm f/3,5. Sehr schönes Universalzoom mit hervorragender Verarbeitung. Einzelprofile für 35, 50, 70 und 105 mm bei Offenblende und f/8.
  • Canon Zoom Lens FD 35-105 mm f/3,5-4,5. Kompaktversion mit verminderter Verarbeitungsqualität aber ähnlich guter Bildleistung wie das Schwesterobjektiv mit konstanter Lichtstärke. Einzelprofile für 35, 50, 70 und 105 mm bei Offenblende und f/8.
  • Canon Zoom Lens FD 50-135 mm f/3,5. Relativ seltenes und optisch wie mechanisch hervorragendes Objektiv. Profile für 50, 70, 100 und 135 mm, bei Offenblende und f/8.
  • Canon Zoom Lens FD 70-150 mm f/4,5. Telezoom mit “optischer Bildstabilisierung”, sehr gute Bildqualität bei allen Blenden und Brennweiten. Profile für 70, 100 und 150 mm, bei Offenblende und f/8.
  • Canon Zoom Lens FD 70-210 mm f/4. Einringzoom mit sehr guter Bildqualität. Profile für 70, 100, 135 und 200 mm bei Offenblende und f/8.
  • Canon Zoom Lens FD 75-200 mm f/4,5. “Amateur”-Objektiv in Leichtbauweise, optisch gut. Profile für 75, 100, 135 und 200 mm bei Offenblende und f/8.
  • Canon Zoom Lens FD 80-200 mm f/4. Vorgänger des L-Objektivs, professionelle Verarbeitung, sehr gute Bildqualität und Nahgrenze bei nur 1 m. Profile für 80, 100, 135 und 200 mm bei Offenblende und f/8. Die Profile passen sowohl für die ältere SSC als auch die neuere nFD-Version.
  • Canon Zoom Lens FD 80-200 mm f/4 L. Eines der besten Telezooms aus der manuellen Ära, herausragende Bildqualität durch Linsen aus Spezialgläsern (Fluorit und UD). Profile für 80, 100, 135 und 200 mm bei Offenblende und f/8.

Tamron SP/Adaptall 2

  • Tamron SP 17 mm f/3,5 (51B). Mein Exemplar dieses Superweitwinkelobjektivs stellte sich als optisch wesentlich besser heraus als anfangs angenommen. Abgeblendet auf f/8 ist die Schärfe auch in den Vollformat – Ecken akzeptabel, Vignettierung und Verzeichnung bleiben für den grossen Bildwinkel von 104° angemessen gering. Profile für Offenblende, f/5,6 und f/11.
  • Tamron 24 mm f/2,5 (01B). Solides WW-Objektiv mit sehr guten Leistungen nach leichter Abblendung. Profile für Offenblende, f/5,6 und f/8.
  • Tamron 28 mm f/2,5 (02B). Kompakt und leistungsstark. Profile für Offenblende, f/5,6 und f/8.
  • Tamron SP 24-48 mm f/3,5-4,5 (13A). Optisch sehr hochwertiges, kompaktes Weitwinkelzoom. Profile für 24, 30, 35 und 48 mm, bei Offenblende, f/5,6 und f/11.
  • Tamron SP 28-80 mm f/3,5-4,2 (27A). Profile für 28, 35, 50 und 80 mm bei Offenblende und um 2 Stufen abgeblendet.
  • Tamron SP 35-80 mm f/2,8-f/3,8. Profile für 35, 50 und 80 mm bei Offenblende und um 2 Stufen abgeblendet.
  • Tamron SP 90 mm f/2,5 (52B). Erste Version dieses Telemakro-Objektivs, in Ganzmetallausführung. Profile für f/2,5, f/,6 und f/11. Die Profile passen auch für das neuere 52BB-Objektiv.
  • Tamron SP 60-300 mm f/3,8-5,2 (23A). Profile für 60, 135, 200 und 300 mm, bei Offenblende und um 2 Stufen abgeblendet.
  • Tamron SP 70-210 mm f/3,5-4 (52BB). Profile für 70, 100, 135 und 210 mm, bei Offenblende und f/8.
  • Tamron SP 70-210 mm f/3,5 (19AH). Schweres und langes, aber relativ lichtstarkes Telezoom. Bei kurzen und mittleren Brennweiten sehr gute Bildqualität, muss aber für gute Ergebnisse bei 210 mm auf f/8 oder besser f/11 abgeblendet werden. Profile für 70, 100, 135 und 210 mm, bei Offenblende und f/8.
  • Tamron 70-210 f/3,5-4 (52A). Profile für 70, 100, 135 und 210 mm, bei Offenblende und f/8.
  • Tamron 80-210 f/3,8-4 (103A). Erstaunlich gute Bildqualität (für die mittleren Brennweiten optimiert), mindestens genauso gut wie das 19AH, aber wesentlich kompaktere Bauweise. Profile für 80, 105, 135 und 210 mm, bei Offenblende und f/8.
  • Tamron SP 80-200 mm f/2,8 (30A). Optisch und mechanisch herausragendes Telezoom mit LD-Glas. Profile für 80, 100, 135 und 200 mm, bei Offenblende, f/5,6 und f/11.
  • Tamron SP 300 mm f/5,6 (54B). Sehr gutes aber lichtschwaches Teleobjektiv mit Naheinstellung, Profile für Offenblende und f/11.
  • Tamron SP 350 mm f/5,6 (06B). Relativ seltenes und dadurch teures Spiegellinsenobjektiv mit sehr gutem Auflösungsvermögen und Kontrast. Das Profil korrigiert die Verzeichnung und den “Hotspot”.
  • Tamron SP 500 mm f/8 (55B). Erste Version dieses damals sehr populären Spiegellinsenobjektivs. Das Profil kompensiert die starke Vignettierung und die relativ diskrete Verzeichnung.

Minolta MC/MD

  • Minolta MD 28-85 mm f/3,5-4,5. Schönes und leistungsfähiges Zweiringzoom. Die Einzelprofile für f = 28, 35, 50 und 85 mm bei Offenblende und f/8 korrigieren die Vignettierung und Verzeichnung.
  • Minolta MD 24-50 mm f/4. Hervorragendes Weitwinkelzoom. Einzelprofile für f = 24, 28, 35 und 50 mm bei Offenblende und f/8.
  • Minolta MD 24-35 mm f/3,5. Sehr kompaktes Weitwinkelzoom mit sehr praktischer Naheinstellgrenze von 30 cm. Einzelprofile für f = 24, 28 und 35 mm bei Offenblende und f/8.
  • Minolta MD 35-70 mm f/3,5. Dritte und letzte Version dieses “legendären” Standardzooms, dessen optische Elemente auch von Leitz verbaut wurden. Einzelprofile für f = 35, 50 und 70 mm bei Offenblende und f/8.
  • Minolta MD 75-150 mm f/4. Relativ seltenes Telezoom mit kleiner Brennweitenspanne, wurde nur während zwei Jahren verkauft. Tolle Bildqualität bei allen Brennweiten und Blenden mit nur sehr geringer chromatischer Abberation, die Verzeichnung und Vignettierung werden von den Einzelprofilen (f = 75, 100 und 150 mm, Offenblende und f/8) gut korrigiert.
  • Minolta MD 75-200 mm f/4,5. Sowohl optisch als auch mechanisch sehr gutes Telezoom. Einzelprofile für f = 75, 100, 135 und 200 mm bei Offenblende und f/8.
  • Minolta MD 70-210 mm f/4. Vorgänger des legendären “Ofenrohrs” in MD III-Ausführung. Einzelprofile für f = 70, 100, 135 und 210 mm bei Offenblende und f/8.
  • Minolta MC 80-200 mm f/ 4,5. Frühes Telezoom, dessen Linsenelemente auch von Leitz verbaut wurden. Für damalige Verhältnisse sehr gute Bildqualität. Einzelprofile für f = 70, 100, 135 und 210 mm bei Offenblende und f/8.
  • Minolta MD Rokkor 100-200 mm f/5,6. Altmodisches Zoom-Objektiv mit “optischer Bildstabilisierung”, schlank und lang gebaut, lichtschwach und mit wenig praktischer Mindesteinstellentfernung. Einzelprofile für f = 100, 140 und 200 mm bei Offenblende und f/11.
  • Minolta MD 100-500 mm f/5,6. Super-Telezoom. Ziemlich lichtschwach aber optisch gut. Einzelprofile für f = 100, 200, 400 und 500 mm bei Offenblende und f/16.
  • Minolta MD 24 mm f/2,8. Hervorragendes Weitwinkelobjektiv in Minolta MD III-Fassung. Dank Floating elements hervorragende Bildqualität auch in den äussersten Bildecken. Profile für f/2,8, f/5,6 und f/8.
  • Minolta MC Rokkor 28 mm f/2,8. Version mit 55 mm Filterdurchmesser. Profile für f/2,8, f/5,6 und f/8.
  • Minolta MD Rokkor 28 mm f/2,8. Letzte optische Revision mit 49 mm Filterdurchmesser, optisch hervorragend. Profile für f/2,8, f/5,6 und f/8.
  • Minolta MD Rokkor 35 mm f/2,8. Letzte optische Revision mit 49 mm Filterdurchmesser, optisch hervorragend. Profile für f/2,8, f/5,6 und f/8.
  • Minolta MC Rokkor PF 50 mm f/2. Standardobjektiv mit 55 mm Filterdurchmesser, optisch sehr gut. Profile für f/2, f/4 und f/8.
  • Minolta MC Rokkor – PG 50 mm f/1,4. Perfekt verarbeitetes Standardobjektiv mit sehr guter Abbildungsleistung bei Abblendung, hervorragend ab f/5,6. Einzelprofile für f/1,4, f/2,8 und f/5,6.
  • Minolta MD 50 mm f/1,7. Oprtisch und mechanisch sehr gutes Standardobjektiv. Einzelprofile für f/1,7, f/2,8 und f/5,6.
  • Minolta MD 50 mm f/2. Optisch und mechanisch sehr gutes Standardobjektiv. Einzelprofile für f/2, f/4 und f/8.
  • Minolta MC Macro 50 mm f/3,5. Sehr schöne Verarbeitung und hervorragende Bildqualität im Nahbereich. Einzelprofile für f/3,5, f/5,6 und f/11.
  • Minolta MD Macro 100 mm f/4. Optisch hervorragendes Telemakroobjektiv, untadelig schon bei Offenblende. Nur der Schneckengang des Scharfstellrings könnte weicher laufen (Aluminium auf Aluminium). Profile für f/4 und f/8.
  • Minolta MD Rokkor 135 mm f/2,8. Ausführung mit 4 Linsen in 4 Gruppen, bekannt für seine exzellente Bildqualität. Profile für f/2,8, f/5,6 und f/11.
  • Minolta MD 200 mm f/4. Hervorragende Bildqualität auch bei Offenblende. Profile für f/4 und f/8.
  • Minolta MC APO Rokkor 400 mm f/5,6. Apochromatisch korrigiertes Objektiv mit traumhaften Abbildungseigenschaften. Profile für f/5,6 und f/11 sowie für f/11 (f/5,6 mit Telekonverter Minolta 300-L)
  • Minolta RF Rokkor 500 mm f/8. Optisch und mechanisch gutes Spiegellinsenobjektiv. Die Streulichtblende könnte länger sein und ein Stativring fehlt. Das Profil korrigiert die starke Vignettierung (Hotspot) und Verzeichnung.

Nikon Nikkor

  • Nikon Nikkor 20 mm f/3,5. Sehr kompaktes Superweitwinkelobjektiv, abgeblendet gute Bildqualität auch in den Ecken. Einzelprofile für f/3,5, f/5,6 und f/11.
  • Nikon Nikkor 24 mm f/2,8. Die CRC-Korrektion verspricht sehr gute Leistungen über den gesamten Einstellbereich. Einzelprofile für f/3,5, f/5,6 und f/11.
  • Nikon Nikkor 28 mm f/2,8. Optisch sehr aufwendiges (8/8) Objektiv mit CRC-Mechanismus und Naheinstellung bis 20 cm. Eines der besten klassischen Weitwinkelojektive. Einzelprofile für f/2,8, f/5,6 und f/11.
  • Nikon Nikkor 28 mm f/2,8. Vorgänger der berühmten AI-S- Version. Optisch und mechanisch fast genauso überzeugend. Einzelprofile für f/2,8, f/5,6 und f/11.
  • Nikon Nikkor 28 mm f/3,5. Das Objektiv wurde hier schon mit fünf anderen vorgestellt. Es handelt sich um die AI-Version, die im Januar 1977 herauskam, die aber optisch mit der nachfolgenden AIS-Version (1981) identisch ist. Nicht zu verwechseln mit den älteren Versionen, die optisch nicht so gut sind. Einzelprofile für Offenblende, f/5,6 und f/11.
  • Nikon Nikkor 35 mm f/2. Optisch hervorragender Klassiker, der nie optisch überarbeitet wurde, hier in der AI-Version. Profile für f/2, f/4 und f/8.
  • Nikon Nikkor HC Auto 50 mm f/2. Grossartiges Standardobjektiv mit sehr gleichmässigen Leistungen, das meiner Meinung nach dem Summicron-R 50 mm f/2 optisch ebenbürtig ist. Mit der Vorgängerversion H Auto und den Nachfolgerversionen Nikkor und Nikkor AI in Sachen Optik identisch, obgleich es Unterschiede in der Vergütung gibt. Einzelprofile für f/2, f/4 und f/8.
  • Nikon Nikkor 50 mm f/1,4 N. Sehr gutes lichtstarkes Standardobjektiv der N-Serie (Pre-AI). Einzelprofile für f/1,4, f/2,8 und f/5,6.
  • Nikon Nikkor 50 mm f/1,8. Mein Objektiv gehört zum Typ 2 (AI), mit traditioneller Bauweise und kleinster Blende 22. Sehr gute Bildqualität. Einzelprofile für f/1,8, f/2,8 und f/5,6.
  • Nikon Micro Nikkor 55 mm f/3,5. Legendäres Makroobjektiv. Einzelprofile für f/3,5, f/5,6 und f/11.
  • Nikon Micro-Nikkor 55 mm f/2,8. Sehr leistungsfähiges Makroobjektiv mit “Close Range Correction”. Einzelprofile für f/2,8, f/5,6 und f/11.
  • Nikon Nikkor H-Auto 85 mm f/1,8. Sehr schönes Porträtobjektiv mit toller Mechanik. Einzelprofile für Offenblende, f/2,8, f/5,6 und f/11.
  • Nikon Nikkor 105 mm f/2,5. Legendäres Portraitobjektiv mit Xenotar-Aufbau (5 Linsen in 4 Gruppen). Einzelprofile für f/2,5, f/5,6 und f/11
  • Nikon Nikkor P-Auto 105 mm f/2,5. Klassisches Porträtobjektiv mit 5 Linsen in 3 Gruppen (Sonnar-Typ). Einzelprofile für f/2,5, f/5,6 und f/11.
  • Nikon Micro-Nikkor 105 mm f/4. Sehr leistungsfähiges Makroobjektiv. Einzelprofile für f/4 und f/8.
  • Nikon Nikkor Q-Auto 135 mm f/3,5. “Klassisches” Teleobjektiv mit sehr guter Schärfe. Einzelprofile für f/3,5 und f/8.
  • Nikon Nikkor 200 mm f/4. Hervorragendes Teleobjektiv. Einzelprofile für f/4 und f/8.
  • Nikon Nikkor 300 mm f/4, 5. Super-Tele in AI-Ausführung ohne Spezialgläser. Einzelprofile für f/4,5 und f/11.
  • Nikon Zoom -Nikkor 25-50 mm f/4. Klasse Verarbeitung und Bildqualität, dafür ziemlich sperrig und schwer. Einzelprofile für die Brennweiten 25, 28, 35 und 50 mm, bei Blende 4 und 8.
  • Nikon Zoom-Nikkor 43-86 mm f/3,5. Zweite, verbesserte, Version des von vielen als “schlechtestes” Nikkor bezeichneten Standardzooms. Die Profile für die Brennweiten 43, 60 und 86 mm bei Offenblende und f/8 korrigieren die starke Verzeichnung und Vignettierung.
  • Nikon Series E 70-210 mm f/4. “Amateur”-Objektiv mit solider Mechanik und guten optischen Leistungen. Einzelprofile für die Brennweiten 70, 100, 135 und 200 mm, bei Blende 4 und 8.
  • Nikon Zoom Nikkor 80-200 mm f/4. Professionelles Telezoom, optisch und mechanisch über jeden Zweifel erhaben. Einzelprofile für die Brennweiten 80, 105, 135 und 200 mm, bei Blende 4 und 8.
  • Nikon Zoom-Nikkor 80-200 mm f/4,5. Etwas lichtschwächeres Profi-Zoom, zweite Variante in AI-Ausführung. Einzelprofile für die Brennweiten 80, 105, 135 und 200 mm, bei Blende 4 und 8.


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